Archive for January, 2009

Erster Logo-Entwurf

Friday, January 30th, 2009

Möchte euch hier heute mal den ersten Logo-Entwurf für den Shop vorstellen. Vielleicht findet jemand etwas, was man besser machen sollte.



Logo



Header

Intitaita ist ja – wie hier schon beschrieben, der Sonnegott oder Vater Sonne in der alten Sprache der Inka.

Meinungen, Kritik und Vorschläge dazu bitte in die Kommentare :)

PS: Das Logo stammt von einer guten Freundin, Kunstpädagogikstudentin und Künstlerin. Danke an dieser Stelle nochmal für die Hilfe :)

Kleine Begriffskunde

Monday, January 26th, 2009

Was meine ich eigentlich, wenn ich von Drogen spreche? Der ein oder andere Leser denkt sich vielleicht, das was ich hier tue wäre illegal oder sogar grenzwärtig, der Shop, den ich aufmachen will nur eine moralisch verwerfliche Methode um legale Rauschmittel zu verkaufen. So wie es einige Räuchershops tun, die bisher Spice verkauften oder ähnliche ‘Räuchermischungen’, die in Wirklichkeit zum Rauchen da sind.

Zuallererst: der Begriff ‘Droge

ist ein Terminus aus der Pharmakologie; in jedem ernstzunehmenden Buch über Kräuter, Heilkräuter, Naturmedizin, Klostergärten, Ethnobotanik und Ethnopharmakologie, und und und wird dieser Begrff auftauchen. Warum? ‘Droge‘ bedeutet NICHT, dass es sich um ein Rauschgift handelt und noch viel weniger hat es irgendwas mit Abhändigkeit zu tun.

Das Wort ‘Droge‘ bedeutet nicht mehr als ‘Wirksamer Bestandteil’. Baldrian beispielsweise liefert seine Wurzeln als Droge, Kamille die Blätter. Streng genommen spricht man nicht von ‘Droge‘, wenn man sich aus der Tollkirsche ein Gift zusammenbraut und das trinkt. Denn hierbei handelt es sich um eine toxische Wirkung, bei Baldrian nicht; trotzdem ist natürlich ein ‘wirksamer Bestandteil’ in der Tollkirsche enthalten.

Rauschmittel:

Das passt schon eher auf das, was man heutzutage als ‘Droge‘ bezeichnet. Hier gibt es auch keinen sinnvollen Unterschied zwischen Gift und Nicht-Gift (wobei der ja sowie oft eine Gratwanderung ist und am Ende nur vond er Dosis bestimmt wird; wir gehen hier allerdings von Gift aus, wenn die Wirkung auf den menschlichen Körper toxisch ist: Alkohol beispielsweise).

Das Doofe an dem Begriff Rauschmittel: Es gibt genug ‘Drogen’, die man nicht ‘zum sich berauschen’ verwendet, oder besser: meint, dass man das nicht tut bzw. es irgendie ‘falsch’ klingt. Die Zigarette z.B. Trotzdem stimmt der Begriff hier voll und ganz.

Abhängigkeit und Gefahren:

Eine körperliche Abhängigkeit entsteht bei kaum einer der heutzutage verpönten Stoffen; weder LSD noch Zauberpilze oder bestimmte Rauchstoffe wurden bisher als körperlich abhängig eingestuft. Bei LSD und co. aus einem ganz bestimmten Grund: sie wirken in erster Linie psychoaktiv. Das ist auch der Grund dafür, dass es sich hierbei nicht (wie oft fälschlicherweise vermutet wird) um eine Vergiftung handelt. Das interessante Detail hierbei, das kaum jemand kennt, ist die lethale Dosis ld50 (die Dosis, bei der 50% der ‘Probanden’ sterben): Diese liegt bei Pilzen, LSD, Meskalin, THC oder vielen vielen anderen Psychoaktiven Stoffen in einem Bereich, der Physiologisch nicht aufnehmbar ist (beispielsweise das eigene Körpergewicht an Zauberpilzen); und in diesen Bereichen macht es tatsächlich keinen Unterschied mehr, ob man LSD-Pappen, Zucker, Kartoffeln oder sogar Wasser zu sich nimmt (die tödliche Dosis (destiliertes) Wasser liegt bei ca. 10 Litern).

Worauf will ich hinaus?

Lediglich darauf, dass ich in meinen Berichten von einem ‘Drogenprofil’ spreche, ich den Begriff ‘Droge’ dabei allerdings als strengen Terminus für ‘etwas was eine Wirkung auf den menschlichen Körper oder den Geist hat’ verwende. Und jetzt das große Aha: Alles, absolut jedes Nahrungsmittel, jedes Kraut, jedes Vitamin und jedes Getränk hat eine Wirkung auf den Körper oder den Geist.

Macht euch frei von der Meinung, die euch eingetrichtert wird ‘Drogen’ wären böse. Zucker ist eine Droge, Kamillentee ist eine Droge, Wasser ist eine Droge. All die Stoffe, die ich beschreibe sind hundertmal gesünder, belebender, hilfreicher, lebensbejahender, ungefährlicher (aber auch verteufelter) als Alkohol und Zigaretten.

Kräuterprofil: Traumkraut

Wednesday, January 21st, 2009

Traumkraut

(Calea zacatechichi)

Überblick

Systematik:

Familie: Korbblütler

Unterfamilie: Sonnenblumenartige

Vorkommen:

Hochland zwischen Mexico und Costa Rica. Sowie Flachland auf Yucatan.

Inhaltsstoffe:

- Bitterstoffe (Sesquiterpenlactonen)

- Flavone

- Nichtidentifiziertes Alkaloid

Räucherprofil

Dass Calea auch verräuchert wird, war mir bis vor kurzem gar nicht bekannt. Ich wusste nur von der Ethnopharmakologischen Einstufung. Tatsächlich ist die Zubereitung von Tee immernoch sein Hauptverwendungszweck (siehe unten).

Beim Verräuchern lässt sich die schlaffördernde und trauminduzierende Wirkung (auf die der Name ja schon hinweist) ebenfalls nutzen: Es empfiehlt sich Traumkraut vor dem Schlafengehen zu verräuchern; zusätzlich kann man ein wenig darüber Meditieren welches Problem oder welche Thematik man im Traum bearbeiten/lösen will.

Auch für Experimente zu luziden Träumen ist Traumkraut geeignet. Man sollte aber nicht vergessen, dass z.B. eine Dokumentation der Träume nach dem Aufwachen ebenso wichtig sein kann.

Duftbotschaft:

“Erlösung kommt von Innen”

Drogenprofil

Es wird davon ausgegangen, dass das bisher unbekannte Alkaloid die psychoaktive Wirkung hervorruft. Die Wirkung unterscheidet sich sehr von den gängigen Tryptamin-Drogen.

Anwendungsgebiete:

Es handelt sich um eine Pflanze, die schon bei den Azteken und Maya vielfältig genutzt wurde; noch heute wird sie folgendermaßen eingesetzt:

- Verschiedene Naturvölker (z.B. die Oaxaca-Indianer) rufen mit ihr wahrsagerische Visionen in Träumen hervor.

- Aufgetragen trägt sie zur Schmerzlinderung bei.

- Eingenommen wirkt sie angeblich gegen Fieber, Kopfschmerzen und als Abführmittel.

- Malaria wird Volkstümlich mit Traumkraut behandelt.

Aufnahme:

Neben dem Verräuchern (wofür es keine Dosierungsvorschriften gibt) kann die Wirkung von Traumkraut auch folgendermaßen genutzt werden:

- Alkoholauszug

- Kaltwasserauszug

- Tee

- Rauchen von Extrakten

Dabei wird davon ausgegangen, dass die Wirkung an dem unbekannten Alkaloid hängt und dieses in Wasser/Alkohol löslich ist und von jeglichen Schleimhäuten aufgenommen werden kann.

Dosierung:

Für einen Tee werden ca. 20-30g in 500-1000ml aufgebrüht. Das ganze sollte einige Zeit ziehen (mindestens 30 Minuten). Es entsteht ein ziemlich bitteres Getränk, welches kurz vor dem Schlafengehen getrunken werden sollte. Zusätzlich kann noch etwas zum Räuchern aufgelegt werden.

Danach sollte Ruhe und Dunkelheit herrschen. Das übertreten in den Traum findet schnell statt. Nach 30 MInuten stellt sich ein Gefühl der Ruhe und Gelassenheit ein und der Herzschlag wird bewusster empfunden sowie verlangsamt.

Eine Überdosierung kann kaum stattfinden. Die angegebene Menge von 25g klärt die Gedanken und die Sinne; an höhere Dosen sollte man sich langsam herantasten, können aber das luzide Träumen sehr verstärken.

Nachteile: 25g als Tee liefern mindestens 500ml bitterste Brühe. Das ist gesund, keine Frage, aber ganz schön eklig ,)

Vorschriften:

Sowohl das Ziehen der Pflanze als auch der Besitz von getrocknetem Traumkraut ist vollkommen legal.

Räucherwerk: Übersicht

Tuesday, January 20th, 2009

Hier möchte ich mal eine kleine Übersicht an Räucherstoffen geben, die per Stoven oder Räucherkohle normalerweise so verräuchert werden;

Für die Bilder habe ich paar wenige Stoffe ausgewählt, die ich momentan daheim habe; meine ‘Sammlung’ sieht dabei so aus:


Kräuterregal

Harze

Harze sind meist sehr intensiv (Weihrauch beispielsweise ist ein Harz).
Es ergeben sich jedoch auch Nachteile:
- vor allem beim Räuchern mit Stoven und Siebchen lässt sich letzteres danach schwierig wieder reinigen.
- manche Harze sind sehr klebrig und können so ganz schön hartnäckig an den Fingern bleiben.

Diese Nachteile bringen Kräuter und Hölzer zwar nicht, denoch lohnen sich Harze sehr. Allein schon ihr Anblick und das Verarbeiten im Stößl macht das wieder wett :)

Hier ein paar Harze, genauer werde ich sie in Extra-Artikeln beschreiben:


Drachenblut


Elemi


Opapanax

Hölzer

Hölzer eigenen sich dafür, richtig ‘quantitativ’ zu räuchern; das heißt, die ‘Rauchausbeute’ ist beim Entzünden eiens Holzes einfach viel größer. Das ist auch notwendig, wenn man damit – wie z.B. bei Palo Santo – großzügig gegen schwere Energien räuchern will.


Palo Santo – Heiliges Holz

Kleingehäckselt ergibt sich dieser Vorteil natürlich nicht mehr, aber man kann Hölzer so auch ‘normal’ verräuchern.


Sandelholz rot

Ein wichtiges Holz, von dem ich leider momentan nichts dahabe (deswegen kein Foto) ist das Adlerholz. Es ist das teuerste Räucherholz und ein wahres Erlebnis.

Kräuter

Unter dem Überbegriff Kräuter möchte ich alle restlichen Räucherstoffe zusammenfassen. Das sind Kräuter und Gewürze (wobei wir davon ausgehen, dass es keine Pflanzen oder Bäume gibt, die als Unkraut oder ähnliches bezeichnet werden können).

Kräuter werden in folgenden Verarbeitungsformen verräuchert:

Kraut
Als Kraut bezeichnet man die Blätter, Stängel, Blüten etc. als Mix.


Mistelkraut


Patchoulikraut

Blätter
Die (mehr oder weniger) reinen Blätter, manchmal auch Blütenblätter.


Myrteblätter


Rosenblütenblätter

Wurzel
Bei manchen Pflanzen schätzt man eher die unter der Erde liegenden Teile:


Alantwurzel


Baldrianwurzel

Blüten
Blüten riechen ja schon dann sehr intensiv, wenn sie nicht verräuchert werden; so ist die Vorstellung Blüten zu verräuchern ja nicht weit hergeholt. Trotzdem gibt es weniger Blüten in der einschlägigen Räucherliteratur, als angenommen. Ich denke aber, hier kann man sich durchaus absetzen und mal experimentieren – kleine Blüten, die man als Ganzes verräuchern kann gibt es – vor allem im Gewürzbereich – ja genug.


Lavendelblüten

Saat und Früchte
Saat enthält oft einen großen Anteil ätherischer Öle und ist deswegen zum Verräuchern sehr begehrt. Der Unterschied zwischen Saat und Früchte kann natürlich je nach Definition unterschiedlich ausfallen; hier kann man noch differenzieren zwischen Samen, Früchten und Beeren.


Fenchelsamen


Tonkabohne


Sternanis


Wacholderbeeren

Seltener liest man noch von den genaueren Formen
Knospen (z.B. Nelken, Chinesischer Zimt),
Flechten (Bei Moosen),
Zweigspitzen oder Zweige (z.B. Lebensbaum),
Resinoid (Eine Art Harz aus den Wurzeln),
Fruchtschale (z.B. Kakaoschale),
Halme (ähnliche Verarbeitung wie bei Blättern, z.B. Mariengras),
Blütenstaub (z.B. Hopfen),
Nadeln (z.B. Tannennadeln, Kiefernadeln)
sowie im Bereich der Hölzer:
Kernholz (z.B. Zedernholz) und
Rinde (z.B. Zimtrinde).


Lebensbaumzweige

So, ich hoffe der kleine Überblick hat euch gefallen. Fragen und Anregungen sowie Verbesserungen (;) bitte in die Kommentare.
Die ganzen Räucherstoffe werden in Zukunft von mir einzeln vorgestellt.

Solltet ihr euch für einen ganz bestimmten Stoff im Portrait interessieren, schreibt mir einfach ;)

Räucherstäbchen – Nachtrag

Tuesday, January 20th, 2009

Ich möchte hier meine etwas harscheren Worte gegenüber Räucherstäbchen etwas relativieren; natürlich sind Räucherstäbchen nicht grundsätzlich schlecht! In vielen Kulturen wird in erster Linie das Räucherstäbchen bei Räucherzeremonien verwendet und das hat ja auch durchaus Vorteile: schnell und einfach.

Wahrscheinlich gehöre ich auch eher zu den Billig-Stäbchen-Geschädigten; ich habe auch schon sehr angenehme Räucherstäbchen gehabt (vor allem Opium und Vanille, mhmh :), aber selbst die kamen eben nie an das direkte Verräuchern von Harz etc. heran. Trotzdem denke ich: wenn man ein bisschen was in gute Stäbchen investiert, kann man auch hier gute Qualität erwarten.
Ein Nachteil ist eben: man weiß nie so genau, was eigentlich drin ist, deswegen finde ich es schwierig mit Stäbchen spirituell zu räuchern.

Am Ende ist es vermutlich wieder zu einem sehr großen Teil einfach Geschmackssache. Ich habe mal meine Stäbchen rausgekramt und mir ist aufgefallen, dass ich eben auch sehr viele Billig-Stäbchen habe; damals habe ich darauf eben noch nicht so geachtet:

Auch die Aussage in meinem Kommentar will ich revidieren: Habe mich mit Nex ein wenig informiert und wir sind mittlerweile der Meinung, dass man selbst gut Räucherstäbchen machen kann und diese auch gut werden können! Mit dem Vorteil, dass man genau weiß, was drin ist.

Wir werden das mal ausprobieren und hier dann die bebilderte Anleitung posten :)

Räuchern: Techniken

Friday, January 16th, 2009

So, es wird langsam mal Zeit für einen Startartikel. Vielleicht denkt sich ja der ein oder andere Leser: “Räuchern? Wie geht das eigentlich?” oder sogar “Räuchern? Fisch? Oder wie?” (Das mein’ ich ernst, ich habe diese Reaktion bereits bekommen ;)





Räucherstäbchen
Kennt jeder. Hat vermutlich auch jeder schonmal angezündet:

Das ganze gibt es in verschiedenen Ausführungen

sowie in unendlich vielen Duftrichtungen.

Ich mag Räucherstäbchen nicht; die Gefahr an welche zu geraten, die dann am Ende nur nach Spülmittel oder Klostein riechen, ist gar nicht so gering; und das dürfte auch der Grund dafür sein, dass viele Leute mal geräuchert haben und es eklig fanden.
‘Richtiges’ Räuchern mit Stoven und Siebchen oder Kohle ist meiner Meinung nach mit Räucherstäbchen (ganz besonders 1-Euro-Stäbchen aus dem 1-Euro-Laden) nicht wirklich zu vergleichen.





Räucherkegel
Sind im Endeffekt Räucherstäbchen und meistens genauso eklig.

Es gibt das ganze auch noch in anderen Formen, davon habe ich aber leider (wobei, so schlimm ist das nicht ,) nichts da: Räucherspiralen z.B. oder auch ganz individuelle Formen.





Smudges
Dabei handelt es sich um 20-30 cm lange geschnürte Bündel aus geschnittenen Kräutern, die einfach direkt angezündet werden und dann natürlich abgewedelt werden, so dass sie weiterglimmen. Meistens bestehen diese Smudges (was Kräuter der Kraft bedeutet) aus verschiedenen Kräutern und werden einer bestimmten Thematik zugeordnet; ich habe derzeit nur eines da:

Es besteht unter anderem aus Klee und Lavendel…





Duftlampe
Mit einer Duftlampe ‘verräuchert’ man eigentlich nur Duftöle; in einer kleinen (meist abnehmbaren) Schale wird über einer Flamme ein Duftöl erhitzt und verdampft. Auch hier gibt es ziemlich viele schlechte sehr billige Öle in Discountern und Drogerien; aber wenn wir davon ausgehen, dass der Duft eine Wirkung auf uns hat (fernab einer Wirkung durch die Aufnahme eines Wirkstoffes über die Schleimhäute), dann sollte man auf solche Öle verzichten und es kommen nur 100%ige Ätherische Öle in Frage.
Ich benutze allerdings auch Duftöle, die keine Ätherischen Öle sind (so stehe ich z.B. sehr auf Vanille :).





Räucherstövchen
Momentan meine Haupträucherart: über ein Gefäß aus Keramik, Metall, Ton (Feuerfest) etc. wird ein kleines Sieb gelegt auf dem das Räucherwerk verteilt wird. Darunter brennt eine Flamme, deren Höhe und damit Intensität mit Sand verändert wird.

Das Stövchen war ein Geburtstagsgeschenk, danke an dieser Stelle nochmal dafür! :-)

Das Sieb macht dabei aber den großen Nachteil aus: ich finde es schwierig zu reinigen, wenn man mal wieder Harze verräuchert hat:

Auf dem Siebchen liegt zur Demonstration noch ein Stückchen Palo Santo ;)





Palo Santo
Dabei handelt es sich natürlich um keine Räuchertechnik; Palo Santo (Heiliges Holz) verräuchert man am besten einfach indem man es direkt eine Zeitlang in die Flamme hält, es brennen lässt und dann auspustet. Die Glut führt dann zur Räucherung. Sicher kann man das mit anderen Hölzern auch machen, ich gehe aber bisher nur bei Palo Santo so vor, aus folgenden Gründen:
- Palo Santo ist ziemlich hart und es so klein zu schnippel, um es im Stoven verräuchern zu können, ist anstrengend.
- Da Palo Santo bei schamanischen Reisen und Ritualen gern zum Reinigen des Energiekörpers genutzt wird, braucht man dafür viel Rauch.

Palo Santo riecht einfach total lecker :)





Glühende Kohle
Hier wird in einem Räuchergefäß ähnlich eines Stovens glühende Kohle auf Sand gelegt. Die Räucherstoffe werden einfach direkt auf die glühende Kohle gegeben.
Vorteil: kein Siebreinigen mehr.
Nachteil: Kohle entwickelt einen Eigengeruch, besonders die Schnellzünde-Kohletabletten, die oft benutzt werden, werden oft als störend riechend empfunden. Ich selbst habe so noch nicht geräuchert, werde das aber bald mal nachholen! (Deswegen leider kein Foto)





Duftkerzen
Natürlich; hätte ich beinahe vergessen. Früher sehr oft von mir verwendet, werde ich aber nicht mehr machen. Mit Räuchern hat das nichts zu tun, ähnlich wie bei Duftlampen, außerdem sind Kerzen meist von sehr sehr geringer Intensität, so dass sich zum reinen ‘Vanille-Verpesten’ der Luft Öl viel besser eignet. Zum Räuchern mit Stoven nimmt man am besten auch keine Duftkerzen um den Duft des Räucherwerks nicht zu verfälschen.

So, ich hoffe, das war vor allem für Räucherneulinge interessant. Bestimmte Methoden werden natürlich in einzelnen Artikeln noch genauer beschrieben und die Arten der Räucherstoffe natürlich auch :)